Buchcover: Licht in dunkler Nacht - eine Romanbiografie über Jochen Klepper der Autorin Elisabeth Eberle

Jochen Klepper

Licht in dunkler Nacht

Ein Werk, das fesselt. Schlesien und Berlin in den ersten vier Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Gleich zu Beginn des Buches taucht man ein in die Stimmung einer Zeit, die weniger lange her ist, als es scheint und die heranreicht an aktuelles Geschehen. Literarisch hochwertig verpackt ist die nach wie vor einzige Romanbiografie über das Leben Jochen Kleppers. Die Herkunftsfamilie, die Ehe mit der Jüdin Johanna Stein, deren Töchter. Seine Träume, sein Ringen, seine Niederlagen und Hoffnungen. Jochen Klepper war ein Zeitgenosse Dietrich Bonhoeffers. Sie wohnten und agierten unweit voneinander entfernt und waren doch sehr unterschiedlich veranlagt.

Filme sind ein faszinierendes Medium, das man nicht missen möchte. Die Schärfentiefe geschriebener Texte hat eine andere Stärke: Sie leuchtet Szenen im jeweiligen Tempo des Lesers aus und verweilt deshalb anders mit uns.

Hat man erst einmal begonnen dieses Buch zu lesen, gerät man in einen Sog, dem man sich so gut wie nicht mehr entziehen kann.

Die Romanbiografie „Licht in dunkler Nacht“ wirft einen Blick auf das bildungsbürgerliche Leben des 20. Jahrhunderts, wie es nach 1945 nie mehr existierte.

Portrait Elisabeth Eberle

Elisabeth Eberle - Die Autorin



Als die Anfrage für dieses Buch kam, überlegte ich nicht lange, sein Name war mir schon als Kind vertraut.
Es war auf einer meiner ersten Lesereisen. Berlin. Nach der Vorstellung kam sie nach vorn. Altersgebeugt, leise. Adlig. Sie hatte Tränen in den Augen, strahlte aber. Sie habe Jochen Klepper noch gekannt. Er kam in Breslau als Student zu ihren Eltern zum Mittagstisch. Einmal brachte er eine Rose mit, mit einem ganz leichten Knick. Ihre Mutter habe diese Rose dann sehr behutsam in eine Vase so drapiert, dass Jochen nicht sehen konnte, dass sie schon etwas gebrochen war und sie ihm den Kummer darüber ersparen wollte. Für das, was Frau von W. mir noch erzählte ist hier der Platz zu klein. Das sind Sternstunden im Leben von Autoren.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern, dass trotz des Hintergrundes der Geschichte etwas aufleuchtet von diesem Licht, an das Jochen Klepper geglaubt hat. Dem er im wahren Wortsinn entgegen glaubte. Die Texte seiner Lieder und Gedichte trösten bis heute mehr Menschen als man denkt und haben ihrem Wesen nach kein Verfallsdatum.

Portrait Elisabeth Eberle

Elisabeth Eberle - Die Autorin



Als die Anfrage für dieses Buch kam, überlegte ich nicht lange, sein Name war mir schon als Kind vertraut.
Es war auf einer meiner ersten Lesereisen. Berlin. Nach der Vorstellung kam sie nach vorn. Altersgebeugt, leise. Adlig. Sie hatte Tränen in den Augen, strahlte aber. Sie habe Jochen Klepper noch gekannt. Er kam in Breslau als Student zu ihren Eltern zum Mittagstisch. Einmal brachte er eine Rose mit, mit einem ganz leichten Knick. Ihre Mutter habe diese Rose dann sehr behutsam in eine Vase so drapiert, dass Jochen nicht sehen konnte, dass sie schon etwas gebrochen war weil sie ihm den Kummer darüber ersparen wollte. Für das, was Frau von W. mir noch erzählte ist hier der Platz zu klein. Das sind Sternstunden im Leben von Autoren.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern, dass trotz des Hintergrundes der Geschichte etwas aufleuchtet von diesem Licht, an das Jochen Klepper geglaubt hat. Dem er im wahren Wortsinn entgegen glaubte. Die Texte seiner Lieder und Gedichte trösten bis heute mehr Menschen als man denkt und haben ihrem Wesen nach kein Verfallsdatum.

Portrait Jochen Klepper

Jochen Klepper



Joachim, genannt Jochen war ein hochsensibles Kind. Er wurde 1903 in Beuthen an der Oder, als drittes von fünf Kindern, geboren und starb 1942 in Berlin. Eine leise Persönlichkeit. Ein Schöngeist. Ein Träumer. Im Urteil mit sich selbst wiederum oft schonungslos klar.
Die persönliche Lebenswelt dieses schlesischen Pfarrhaushalts der Kleppers war ein eigener, sehr individueller Kosmos. Es ist die französische Großmutter, die den drei ältesten Kindern, besonders aber Jochen, bei ihren Besuchen deren Vorlieben und Begabungen belebt und den Alltag rettet.

Eine Journalisten- besser noch eine Schriftstellerlaufbahn, davon träumt der junge Student als er das Theologiestudium, das er nicht ohne Überzeugung begonnen hat, aufgibt.
Trotz seiner ihm eigenen Stille, schafft er es, sich in der Literatur und Künstlerszene anfänglich in Breslau und dann im Berlin der 30er Jahre einen Namen zu verschaffen. 1937 steht sein Roman über den Vater von Friedrich dem Großen auf den Bestsellerlisten. Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere. Wäre da nicht die politische Entwicklung, die Menschen wie Klepper mit Macht ins Getriebe fallen würde.

Portrait Jochen Klepper

Jochen Klepper



Joachim, genannt Jochen war ein hochsensibles Kind. Er wurde 1903 in Beuthen an der Oder als drittes von fünf Kindern geboren und starb 1942 in Berlin. Eine leise Persönlichkeit. Ein Schöngeist. Ein Träumer. Im Urteil mit sich selbst wiederum oft schonungslos klar.
Die persönliche Lebenswelt dieses schlesischen Pfarrhaushalts der Kleppers war ein eigener, sehr individueller Kosmos. Es ist die französische Großmutter, die den drei ältesten Kindern, besonders aber Jochen, bei ihren Besuchen deren Vorlieben und Begabungen belebt und den Alltag rettet.

Eine Journalisten- besser noch eine Schriftstellerlaufbahn, davon träumt der junge Student als er das Theologiestudium, das er nicht ohne Überzeugung begonnen hat, aufgibt. Trotz seiner ihm eigenen Stille, schafft er es, sich in der Literatur und Künstlerszene anfänglich in Breslau und dann im Berlin der 30er Jahre einen Namen zu verschaffen. 1937 steht sein Roman über den Vater von Friedrich dem Großen auf den Bestsellerlisten. Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere. Wäre da nicht die politische Entwicklung, die Menschen wie Klepper mit Macht ins Getriebe fallen würde.

Erscheinungsjahr: 2012
Autorin: Elisabeth Agnes Eberle
Preis: 14 € plus 1,50 € Versandpauschale
Neuauflage: Ab März 2019, vorbestellbar bei der Autorin